All those ugly lies – Teil 23

Sadie

»Was ist, wenn wir es doch mit einer Lösegeldforderung versuchen, um zu sehen, ob dein Vater anbeißt?« Murphy schob seine leere Kaffeetasse von sich.
Während ich nachdachte, schüttelte Palmer bereits den Kopf. »Das ist eine dumme Idee.«
Ich lehnte mich auf dem Küchenstuhl zurück. »Wir könnten ihn erpressen, indem wir ihm anonym mitteilen, dass wir von seiner Textnachricht an Mathis wissen, die reichlich verdächtig wirkt.«
»Wäre das nicht effizienter, wenn wir wenigstens einen Screenshot der Nachricht hätten?«, wandte Palmer ein.
»Quatsch.« Murphy winkte ab. »Es reicht doch, dass wir davon wissen, um ihn nervös zu machen.«
»Und was erhofft ihr euch?«
Ich zuckte mit den Achseln. »Die Wahrheit?«
Palmer wollte wissen: »Die Wahrheit? Und dann?«
»Sag mal, warum bist du denn so mies gelaunt?«, fragte Murphy.
»Verrate du mir lieber, warum du schon wieder hier bist.« Palmers Stirn war gerunzelt, während er seinen Freund taxierte.
»Weil ich Sadie helfen will – warum sonst?« Murphy stand auf, um sich neuen Kaffee einzuschenken.
Wir saßen in der Küche und arbeiteten an einem Plan, wie ich auf das Weingut zurückkehren konnte, ohne mich erneut in Gefahr zu bringen – und gleichzeitig wollte ich natürlich herausfinden, warum mein Vater mit Mathis zusammengearbeitet hatte.
Streng genommen waren allerdings nur Murphy und ich mit der Planung beschäftigt, denn Palmer schien kategorisch gegen alles zu sein. Er nahm jeden unserer Vorschläge auseinander, ohne selbst etwas beizusteuern. Inzwischen war ich von seiner miesen Laune genervt.
Murphy hob die Kaffeekanne, um sich zu erkundigen, ob ich eine weitere Tasse wollte. Ich schüttelte den Kopf und atmete durch. Langsam fiel mir die Decke auf den Kopf und die Frage, was meinen Vater angetrieben hatte, nagte an mir. Für einen Moment wünschte ich mir, einfach nach Hause gehen zu können und vorzugeben, dass nichts passiert war.
Wie ein Blitz zuckte die Idee durch mich. »Amnesie.«
»Was?« Murphy schloss die Kühlschranktür, nachdem er sich etwas Milch in seinen Kaffeebecher geschüttet hatte.
»Ich könnte vorgeben, an Amnesie zu leiden und mich an nichts erinnern zu können. Die Polizei ist zeitweise ohnehin davon ausgegangen, ich wäre entführt worden. Wir müssten mir nur ein paar blaue Flecken verpassen, damit es glaubhaft ist. Dann behaupte ich, von nichts zu wissen, und kann nach Hause, um herauszufinden, was die wirkliche Absicht meines Vaters war.«
»Das ist fast schon brillant.« Murphy nickte.
»Ist es nicht«, sagte Palmer » Die Idee ist dumm und obendrein gefährlich. Was ist, wenn er ein weiteres Mal versucht, dich umzubringen?«
»Du mietest einfach ein Ferienhaus auf dem Gut und beschützt mich.« Ich klimperte mit den Wimpern in Palmers Richtung.
»Auf gar keinen Fall.«
Murphy warf mir einen kurzen Blick zu, bevor sich an Palmer wandte. »Sie hat recht. Das ist bisher die beste Herangehensweise. Niemand wird ihr beweisen können, dass sie nicht unter Amnesie leidet.«
»Vorausgesetzt, meine schauspielerischen Fähigkeiten reichen aus.«
»Du wärst überrascht, zu welchen Leistung Menschen fähig sind, wenn das eigene Leben auf dem Spiel steht.« Murphy grinste mich an.
»Ermuntere sie nicht noch. Ich bin dagegen.« Palmer verschränkte die Arme und wirkte, als würde ihm spätestens in ein paar Minuten Rauch aus den Ohren steigen.
»Du bist gegen alles.« Ich runzelte die Stirn. »Was soll ich denn deiner Meinung nach machen? Für den Rest der Zeit hier herumhocken?«
»Spricht irgendetwas dagegen?«, fragte Palmer angriffslustig.
»Eine Menge.«
»Bisher hast du dich nicht beschwert.«
»Du hörst nur, was du hören willst, oder?«
Palmer schnaubte. »Dir geht es hier verdammt gut.«
»Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich ziemlich viele Fragen an meinen Vater habe. Außerdem will ich nicht für immer dein eingesperrtes Dienstmädchen mit Sonderleistungen sein.«
Seine Miene verfinsterte sich. »Ich habe schon diverse Mal gesagt, dass dich niemand zum Kochen zwingt.«
»Sonst langweile ich mich aber zu Tode. Ich will nach Hause!«
Murphy räusperte sich. »Ich unterbreche euren Beziehungsstreit nur ungern, aber ich bin noch hier und kann alles hören. Wenn ich nicht gleich Popcorn bekomme, sollten wir das Thema wechseln.«
»Das ist kein Beziehungsstreit«, murrte Palmer.
»Genau«, bestätigte ich. »Für eine Beziehung müsste man immerhin festlegen, was man eigentlich will.«
Palmers eisblaue Augen blitzten, als er mich ansah. »Jetzt steht auf einmal das Thema ›Beziehung‹ im Raum?«
»Du hast vorgeschlagen, wir könnten zusammen Urlaub machen!«
»Und?« Er starrte mich verständnislos an.
»Kumpel.« Murphy seufzte. »Das klingt schon ziemlich nach Beziehung.«
Palmer schien seinen Freund kaum zur Kenntnis zu nehmen und starrte mich unverwandt an. »Es war nur ein Angebot.«
»Und ich würde es auch annehmen.« Mittlerweile hatte ich die Stimme deutlich erhoben. »Aber vorher würde ich gern wissen, was von meinem Leben noch übrig ist, wenn ich den Scherbenhaufen beseitigt habe. Ist das so schwer zu verstehen?«
»Du willst mit mir in den Urlaub?«
»Ich würde sogar eine Beziehung mit dir führen, du Idiot, allerdings nur unter ein paar Bedingungen.«
»Was für Bedingungen?«, wollte Murphy wissen.
Palmer zuckte zusammen. Hätte Murphy in dieser Sekunde seine Klappe gehalten, wäre Palmer vermutlich nicht aufgefallen, dass sein Freund noch immer am Küchentisch saß und jedes Wort wie ein Schwamm aufsaugte. »Du solltest gehen.«
Murphy verzog das Gesicht. »Hey! Es wird gerade spannend. Das ist einfach nur unfair.«
»Lass es mich anders ausdrücken: Es gibt zwei Wege aus meinem Haus. Der eine führt durch die Tür, der andere durch den Ofen.«
Mit einem Seufzen stand Murphy auf. »Jetzt verpasse ich das Beste. So viel zum Thema bros before hoes.«
»Wann hast du mich jemals einer deiner Frauenbekanntschaften vorgezogen?« Palmer grinste.
»Auch wieder wahr. Dann lasse ich euch wohl allein, ihr Turteltäubchen.«
»Bye Murphy.« Ich winkte ihm zu, als er aufstand.
»Da fällt mir ein: Kann ich Sonntag wieder zum Essen kommen, Sadie? Die Pasta war göttlich.«
»Klar.«
»Ihr wisst beide, dass das hier mein Haus ist, richtig?« Palmer fuhr sich mit der Hand durch die Haare und erhob sich ebenfalls.
Murphy zwinkerte mir zu, bevor er sich gezwungenermaßen zur Tür führen ließ. Ich hörte ihre Stimmen und Palmers wurde im Verlauf des Gesprächs lauter, bis er die Tür ins Schloss warf. Er kehrte in die Küche zurück und ich machte mich auf die zweite Runde der Diskussion gefasst.
Zu meiner Überraschung sagte er nichts, sondern nahm die Kaffeetassen von Tisch und begann, sie in die Spülmaschine zu räumen.
»Was ist los?«, wollte ich wissen.
»Stehst du auf Murphy?«
»Wie bitte?« Ich traute meinen Ohren kaum.
»Du findest jede seiner Ideen toll und zumindest äußerlich gesehen ähnelt er Mathis. Dementsprechend müsste er dein Typ sein.«
»Weil er braune Haare und braune Augen hat? Abgesehen davon war es meine Idee, Amnesie vorzutäuschen.« Ich brach ab und atmete durch. »Führen wir dieses Gespräch gerade wirklich? Ausgerechnet du bist eifersüchtig auf Murphy?«
»Ich bin nicht eifersüchtig.« Palmer straffte den Rücken.
»Du benimmst dich kindisch. Nur, weil du dich in den drei Monaten, die ich jetzt bei dir bin, an meine Gegenwart gewöhnt hast, musst du dich nicht so aufführen.«
»Ich habe mich nicht an deine Gegenwart gewöhnt. Ich mag dich und will nicht, dass du dich in Gefahr bringst.«
»Mathis ist tot und mein Vater wird mich wohl kaum vor den Augen meiner Mutter umbringen.«
»Weißt du das?«
Ein ungutes Gefühl erfüllte mich, doch ich schüttelte es schnell wieder ab. »Ja. Und es spielt keine Rolle. Ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen.«
»Interessant.« Palmer betrachtete mich mit solcher Herablassung, dass ich sie ihm am liebsten aus dem Gesicht geschlagen hätte.
Ich stand auf und ging zur Tür. »Vergiss es.«
»Habe ich dir erlaubt, zu gehen? Wir sind mitten in einem Gespräch.«
»Ich brauche deine Erlaubnis nicht.«
»Mach mich nicht wütend, Sadie.«
Obwohl ich schon an der Tür war, drehte ich mich um und sah ihn an. »Du machst mich wütend!«
»Verstehst du nicht, dass wir einen vernünftigen Plan brauchen, damit dir nichts passiert?«
»Der Plan ist vernünftig.«
»Ist er nicht. Du bist nicht in der Lage, dich allein zu verteidigen. Es wäre Wahnsinn, meine Zustimmung zu geben.«
»Deine Zustimmung? Ich glaube, ich höre nicht richtig.«
»Du willst mich absichtlich falsch verstehen, oder?« Palmer warf die Hände in die Luft. »Du bist schwach und hast keine Erfahrung in Selbstverteidigung. Besser?«
»Lass mich einfach in Ruhe, Palmer. Das ist nicht deine Entscheidung.«
»Ich will nur, dass du wenigstens lernst, dich zu wehren, falls dein Vater dir den nächsten Killer auf den Hals hetzt.« Während ich über seine Worte nachdachte, öffnete Palmer die Küchenschublade und holte ein Steakmesser hervor. »Ich schlage vor, wir testen es einfach. Du bekommst das Messer und ich greife dich an.«
Ich schüttelte den Kopf. »Nein. Ich will dich nicht verletzen.«
»Siehst du? Da fängt es schon an. Du hast nicht die geringste Chance, mir nahe zu kommen, geschweige denn mich zu verletzen. Wenn du es schaffst, gebe ich dir recht und du kannst von mir aus sofort mit deinem fabelhaften Amnesie-Plan loslegen.«
»Und wenn ich es nicht schaffe?«
Sein Lächeln wurde böse. »Muss ich dir wohl eine Lektion erteilen. Außerdem wirst du dir von mir zeigen lassen, wie du dich verteidigen kannst, bevor wir uns einen richtigen Plan überlegen.«
»Was ist mit dem ganzen Gerede über Beziehungen und den Urlaub?«, wollte ich wissen.
»Das entscheidet ebenfalls der Gewinner.«
Dieser aufgeblasene Vollidiot, dachte ich und streckte die Hand nach dem Messer aus. Hoffentlich verletzte ich ihn nicht aus Versehen an einer lebensgefährlichen Stelle. Zwar hatte ich keine Ahnung, was ich tat, aber wie schwer konnte es sein, jemandem ein Messer zwischen die Rippen zu rammen? Bei Mathis hatte ich es problemlos geschafft.
Meine Finger berührten fast den Messergriff, als Palmer es zurückzog. »Bist du dir sicher? Ich bin ziemlich sauer und du willst mich wahrscheinlich nicht weiter provozieren.«
»Pah!« Ich nahm das Messer und trat zwei Schritte zurück. »Was jetzt? Sollen wir bis Drei zählen oder wie?«
Die letzte Silbe war noch nicht verklungen, da prallte ich mit dem Rücken gegen die Wand.
Palmer umklammerte meine Kehle und schnürte mir die Luft ab. »Glaubst du wirklich, dass jemand, der dich attackieren will, wartet, bis du bereit bist?« Mühelos hielt er meine Hand mit dem Messer fest. Ich war nicht einmal dazu gekommen, auszuholen.
Sein Griff wurde so fest, dass ich keine Luft mehr bekam. Punkte flimmerten vor meinen Augen, es sauste in meinem Kopf. Dann spürte ich, wie ich schlaff wurde. Das Messer glitt aus meiner Hand und landete klappernd auf dem Boden.
Palmer öffnete seine Finger, ehe er das Messer mit dem Fuß wegschob. »Wirklich beeindruckend, wie lange du durchgehalten hast.«
Wut erfüllte mich. Ich langte nach vorn, wollte durch sein Gesicht kratzen, aber er wich mir geschickt aus. Stattdessen vergrub er die Hand in meinem Haar und riss meinen Kopf nach hinten. Er ließ meine Kehle los und zerrte stattdessen die Träger des Kleids, das ich trug, von meinen Schultern. Es rutschte nach hinunter und enthüllte meinen BH.
Als nächstes packte er meinen Slip, riss ihn mit einem Ruck nach unten, bis er in der Mitte meiner Oberschenkel hängenblieb.
Mir stockte der Atem und Schwindel erfüllte mich. Ich hatte es nicht ernst genommen, als Palmer davon gesprochen hatte, mir eine Lektion zu erteilen. »Nicht«, krächzte ich.
»Habe ich nicht gesagt, dass du mich besser nicht provozieren sollst? Verrate mir, Sadie, habe ich dich nicht gewarnt?«
»Doch.« Meine Stimme zitterte.
»Siehst du? Wer nicht hören will, muss fühlen.« Ohne Vorwarnung drang er mit zwei Fingern in meine Pussy. Das nasse Schmatzen war beschämend. Palmers Augen leuchteten triumphierend auf, weil ich kaum leugnen konnte, wie erregt ich war.
Für einen kurzen Moment gab Palmer meine Kehle frei. Allerdings nur, damit er den Arm um meine Taille schlingen und mich auf den Boden zwingen konnte. Sein Gewicht machte es mir unmöglich, ihm auszuweichen oder mich zu befreien.
Mit der rechten Hand hielt er meinen Hals gepackt, die andere fingerte mich mit einer solchen Intensität, dass meine Pussy sich rhythmisch verkrampfte. Palmers Atem hatte sich beschleunigt und ich spürte ihn heiß auf meiner Haut. Seine Latte pulsierte an meiner nackten Hüfte. Trotz seiner Jeans merkte ich deutlich, wie hart er war. Es machte ihn an, wenn ich mich nicht wehren konnte.
»Mach den BH auf«, wies er mich an.
Meine Hände zitterten, als ich der Aufforderung nachkam. Palmers Daumen streifte wie zufällig meine Klit und ich wimmerte.
Er senkte den Kopf, leckte über meinen Nippel und biss hinein. Ich wollte mich aufbäumen, doch er hielt mich unten und kontrollierte mich mithilfe seines Körpers.
Seine Finger zogen sich aus meiner Pussy zurück, er verteilte die Nässe auf meinem Anus. Doch als ich mich daraufhin anspannte, bewegte er die Hand wieder nach oben. Ich war so unglaublich feucht, dass ich es mir selbst kaum erklären konnte.
Palmer gab meine rechte Brustwarze endlich frei und widmete sich der linken. In der Sekunde, in der er die Zähne in die empfindliche Spitze bohrte, schob er seine Finger erneut in mich. Es mussten mindestens zwei mehr sein. Dehnungsschmerz flammte auf und wieder ab, auf und wieder ab – genau in dem Rhythmus, in dem Palmer seine Hand bewegte.
»Nicht«, bat ich und versuchte, mich unter ihm hervorzuwinden.
Er lachte bloß und umfasste mit den feuchten Fingern mein Kinn. Mit einem Mal fühlte meine Pussy sich unerträglich leer an. Ich bereute es, etwas gesagt zu haben.
»Niemand bettelt so schön wie du.« Palmers eisblaue Augen ruhten auf mir, verbrannten mich mit ihrer Intensität. Dann ließ er von mir ab und richtete sich auf.
Ich wollte wegkriechen, doch er packte meine Hüften und drehte mich um. Er zwang meine Handgelenke nach hinten. Ich sah, wie er die Küchenschublade öffnete und eine Rolle Klebeband herausholte.
»Nein!«
Palmer lächelte bloß und wickelte es um meine Handgelenke.
»Ich habe nein gesagt.«
»Hör auf zu schreien«, warnte er mich. »Du warst dir über die Konsequenzen im Klaren. Sei ehrlich: Du bist bloß beleidigt, weil ich dich noch nicht habe kommen lassen, meine gierige, kleine Schlampe.«
Ich biss die Zähne aufeinander, da ich ahnte, es nur schlimmer zu machen, wenn ich ihn jetzt beleidigte und ihm die Schimpfwörter an den Kopf warf, die er verdient hatte. Er zog das Höschen von meinen Beinen, knüllte es zusammen und hielt es vor meine Lippen. »Mund auf.«
Ich starrte zu ihm hoch. Das konnte er wohl kaum ernst meinen.
Mit einem Seufzen griff Palmer nach dem Messer und setzte die Spitze der Klinge an meinem Hals an. »Mach, was ich sage.«
Widerstrebend öffnete ich den Mund. Er schob den feuchten Stoff hinein. Ich spürte meinen eigenen Geschmack auf der Zunge. Palmer riss ein weiteres Stück Klebeband ab und klebte es über meine Lippen.
Ich hasse dich, sagte ich mit meinem Blick.
Er lachte, beugte sich vor und küsste meine Stirn. »Nein, tust du nicht, Sweetheart.« Dann positionierte er mich so, dass ich vor ihm kniete, die Wange auf dem Boden abgelegt, den Arsch in der Luft.
Palmer öffnete seine Gürtelschnalle und ich konnte nicht wegsehen. Nicht, als er das Leder aus dem Schlaufen zog und nicht, als er die Hose aufknöpfte und seinen harten Schwanz hervorholte.
Palmer verschwand hinter mich. Ich spürte seinen starken Fingern an meinen Schenkel, während er meine Beine grob auseinanderdrängte. Angespannt wartete ich darauf, dass er in mich eindrang.
Stattdessen hörte ich ein Zischen und zuckte zusammen, als das Leder meinen Hintern traf. Ich atmete viel zu schnell durch die Nase und versuchte, nicht in Panik zu geraten. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie er den Arm erneut hob. Wieder und wieder landete der Gürtel auf meinem Arsch. Es waren letztlich nicht viele Schläge, die Palmer verteilte, aber sie hatten es in sich. Das Leder biss in meine Haut und ich war mir sicher, dass es rote Striemen hinterließ. Und trotzdem spürte ich, wie die Nässe aus meiner Pussy sickerte.
Palmer hörte auf und es dauerte ein paar Sekunden, bis ich es merkte. Er streichelte meinen Po, beugte sich über mich und schlang von hinten den Gürtel um meinen Hals.
Ich hielt still, um mich nicht selbst zu würgen. Palmer zwang mich, den Rücken durchzudrücken und den Kopf nach hinten zu nehmen, ihm meinen Arsch entgegenzupressen, sonst bekam ich keine Luft.
Mit einem harten Stoß drang er in mich ein. Seine freie Hand vergrub sich in meiner Hüfte, so fest, dass ich wusste, er würde Spuren hinterlassen.
»Komm für mich, Sadie«, knurrte er hinter mir und beschleunigte sein Tempo deutlich.
Das Blut rauschte in meinen Ohren, ich konnte ihm kaum verstehen. Die wenige Luft, die ich bekam, reichte einfach nicht.
Palmer zog fester. »Ich lasse erst los, wenn du gekommen bist.«
Als hätte meine Pussy nur auf seinen Befehl gewartet, verkrampfte sie sich und sandte eine bittersüße Welle der Lust durch meinen Körper. Das Pulsieren breitete sich aus, riss mich mit sich. Ich zitterte unter Palmer, wimmerte in den Knebel.
Es wurde schwarz vor meinen Augen, als der Orgasmus mich überrollte. Im gleichen Moment ließ Palmer den Gürtel los und begann, mich härter zu ficken. Die Stöße waren schmerzhaft tief und trotzdem intensiv berauschend.
Ich hörte genau, wie er meinen Namen flüsterte, während er sein Sperma in mich pumpte und anschließend über meinen Rücken zusammensackte. Eine Weile verharrte er in mir, ehe er sich zurückzog und die Fesseln löste. Mit sanften Berührungen nahm er den Gürtel von meinem Hals und strich prüfend über die Haut.
Ich drehte mich auf den Rücken, starrte atemlos die Zimmerdecke an. Palmer riss das Klebeband von meinem Mund und ich spuckte mein Höschen aus. Er streifte sein Shirt ab, reichte es mir und lächelte, nachdem ich es übergezogen hatte.
Ich wischte mir über den Mund. Es gab so viel, was ich sagen wollte. Stattdessen schaute ich Palmer eine oder Minuten stumm an. Dann räusperte ich mich. »Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.«